
König 1901 General Gottfried Vater
26. Juni 1901: Da seine „Exellenz“ General Schulz wegen seines Alters nicht mehr unter uns weilen kann, sind wir genötigt zur Wahl eines Generals zu schreiten. Durch Zuruf wird der bisherige Vertreter Gottfried Vater gewählt. Von 1902 bis 1911 ruhte der Ringreiterbrieb. Am 14. Juni 1911 Neugründung mit Gottfried Vater, Jochimsen, M. Bruhn, P. Storm, Wollatz, W. Hinrichs, Peter Voss, Joh. Petersen, Th. Thomsen, Cl. Greve, Amandus Fuchs, Joh Lühmann, Ludw. Johannsen, Heinr. Reiher, Ernst Iben. Die Satzung von 1826 wird übernommen, aber veränderten Zeitverhältnissen angepasst. Fähnrich Amandus Fuchs.

König 1900 Friedrich Benn
Am 16. April, nach dem Tod des bisherigen Boten Hermann, wird W. Lademann eingestellt. Das Gehalt beträgt jährlich 40 Mark. 18. Juni 1900. Da die Stimmung in der Gilde eine überaus trübe ist, wurde von einer Beteiligung am Tönninger Ringreiten abgesehen.

König 1899 Fritz Koch
Am 18. Dezember1894 wurde vom Ältermann Dorn der Vorschlag gemacht, dass die Damen nicht, wie früher von den Älterleuten, sondern von ihren Männern oder Cavaliers eingeführt werden. Dazu am 15. April 1895. Nach heftigem Debattieren über die Einführungen, ging die Meinung dahin, dass die Einführungen nur nach den ersten drei Tänzen stattfinden dürfe. 7. Dezember 1895 Essen zum Winterball, Karpfen, Enten und Rinderbraten. 12-Mann Kapelle.

König 1897 Peter Storm
26.März 94 Das Ringrieten soll am 17. bis 18. Juni statt finden. Der Fähnrich G. Vater übernimmt die Besorgung der Schimmel als Musikpferde. 28.Juli 1894 Einige Kameraden weigerten sich auf unverschämte Weise, eine Nachzahlung zu leisten. Um jeden Ärger zu vermeiden wurden sie sofort aus der Gilde ausgeschlossen. Unter dem gleichen Datum wurde eine Reise nach Schleswig beschlossen. Die Kameraden werden mit ihren Damen in voller Uniform, ohne Sporen am 14. August 94 mit dem ersten Zug nach Schleswig reisen.

Standardte
Der Antrag vom 6.April, in der Standarte das Husumer Stadtwappen einzusticken, wird abgelehnt, weil dieselbe ein Geschenk des dänischen Königs ist. Im April 1897 wird für das Fest am 13 u. 14. Juni 1897 Kontakt mit dem Kieler Reitclub aufgenommen. Man will die Kieler als Gastreiter am Fest teilnehmen lassen. Pferde für die Kieler werden vor Ort besorgt. Am 15. Februar 1898 wird beschlossen, sich am Festzug zur Erhebungsfeier Schl.-Holst. (50 Jahre) zu beteiligen Die Gilde soll durch 4 Herolde begleitet werden.

König 1896 Goslar Carstens
Am 3. April 1893 stellt der Leutnant Mahmens den Antrag, Mützen anzuschaffen, wie die Tonderaner Ringreiter sie benutzen, nur mit roten, statt der gelben Streifen. Am 14. Juli war zu lesen, dass der Mitbürger, Herr Treffkorn, der Gilde ein Paar Steigbügel geschenkt hat, für den Kameraden, der beim diesjährigen Reiten den Ring gar nicht gehabt hat. Den Preis erhielt der Kamerad Abraham als Nichttreffer.

König vor 1892 Antonie Hansen
Im Juni 1891 wird festgelegt, das Tanzen mit unbewickelten Sporen mit Brüche zu bestrafen. Es wurde angeregt, zum Winterfest jeder eintretenden Dame einen Blumenstrauß zu übergeben. Der Antrag wurde abgelehnt. Darauf drohten in der nächsten Versammlung verschiedene Kameraden, zum Winterfest ohne Damen zu erscheinen.

König vor 1892 Peter Rasch
Im März 1891 wird beschlossen, ein Ringlaufen und sonstige Belustigungen für die Jugend zu veranstalten. Die Überwachung dieser Sondervergnügungen wird den passiven Mitgliedern übertragen. Im Juni 1891 werden Preise für die Jugendspiele genehmigt, je 8 für Jungen und 8 für Mädchen.

König vor 1892 Peter Rasch
Am 7. August 1890 wird lange über passive Mitglieder gesprochen. Sie haben die gleiche Uniform zu tragen, ohne Sporen, Kosten wie Mitglieder. Sie sind voll stimmberechtigt, außer bei Beratungen über das Reiten beim Sommerfest.

König vor 1890 August Mahmens
Am 19.Juni 1888 wird beschlossen, dass die Musik beritten, möglichst auf Schimmeln, zum Fest erscheinen soll. Am 29. Juni 1889 wurde beschlossen bei dem sogenannten Ochsenkopfschlagen keine Zündhüte aufzustecken, da das nur dazu beiträgt, die Pferde zu beunruhigen. Nach einem schönen Ausflug nach Tondern wird beschlossen, die Tonderaner Ringreiter zum Winterfest einzuladen und dann in voller Uniform am Bahnhof abzuholen.

Unbekannt
Anlässlich einer Beerdigung eines Kameraden der Schütze und Reiter war, wird festgestellt, dass die Musik zur Trauerfeier von der Schützen- und Ringreitergildegilde bezahlt wird. Am 9. März 1888 wird beschlossen, Männer und Frauen durch Ringreiter bei der Beerdigung zu tragen. Bei Männern in Uniform, bei Frauen in Zivil. Der Antrag, Kameraden mit Brüche zu belegen, die nach einer Beerdigung in Uniform, sich dieser nicht entledigen und in der Stadt anzutreffen sind, wird abgelehnt.


